Ein Versuch
von
Magdalini Alexiou
2010-21

Es war einmal ein Esel. Der Esel hat lange für einen Müller gearbeitet. Aber jetzt ist er alt und müde und der Müller will den Esel nicht mehr.
Der Esel ist traurig und geht weg. Er will nach Bremen, Musik machen. Er will Bremer Stadtmusikant werden.
Auf der Straße sieht er einen Hund. Der ist auch alt und müde, er kann nicht mehr jagen. Da will der Jäger den alten Hund erschießen.
„Komm doch mit!“, sagt der Esel. So geht jetzt der alte Hund mit dem Esel nach Bremen.
Da sitzt eine Katze an der Straße. Sie ist auch alt und kann keine Mäuse mehr fangen. Die Frau will sie ertränken.
„Geh mit uns nach Bremen. Du machst schöne Nachtmusik!“ So geht die Katze mit dem Esel und dem Hund.
Da kommen die drei zu einem Bauernhaus. Da ist ein Hahn und schreit laut, weil die Hausfrau ihn in der Suppe kochen will.
„Ach, geh lieber mit uns nach Bremen. Wir können gut zusammen Musik machen!“ Und so geht auch der Hahn mit.
Am Abend kommen die Tiere in den Wald. Sie wollen unter einem Baum schlafen.Nur der Hahn sitzt oben auf dem Baum.
Da sieht er Licht. Ein Haus! Die Tiere gehen zu dem Haus.
Sie wollen durchs Fenster sehen, so steht der Hund auf dem Esel, die Katze auf dem Hund und der Hahn oben.
Und was sehen sie? Am Tisch im Haus sitzen Räuber und essen und trinken!
Da beginnen die Tiere laut zu singen- der Esel "ia" der Hund "wau,wau", die Katze "miau" und der Hahn „kikiriki“! Die Räuber bekommen Angst und laufen schnell aus dem Haus.
Doch spät in der Nacht kommt ein Räuber. Er will sehen, wer da im Haus ist.
Da springt die Katze auf und kratzt den Räuber, der Hund beißt und der Esel tritt ihn. An der Tür steht der Hahn und schreit „kikiriki“.
„Im Haus sind böse Geister, wir kön- nen da nicht mehr wohnen.“ Da gehen die Räuber weg und kommen nicht mehr zurück.
ENDE
2020-2021
